Kurzmeldungen

Kurz und knapp in zwei Sätzen


Linkspartei im Absturzmodus: Parteitag wählt gescheiterte Weiter-so-Politiker an die Spitze

28.6.2022. Der Bundesparteitag der Linkspartei in Erfurt vom 24.-26. Juni läßt den interessierten Beobachter fassungslos zurück: mit 57,4% wurde die glücklose Bundesvorsitzende Janine Wissler, unter deren Führung die Partei eine Niederlage nach der anderen kassierte, im Amt bestätigt und als neuer Co-Vorsitzender der EU-Abgeordnete Martin Schirdewan (61,3%), mit dem als Spitzenkandidat die Partei bei der letzten Europawahl an der 5%-Hürde scheiterte, während der „Parteiretter“ Sören Pellmann, dank dessen Bundestagsdirektmandat die Linke überhaupt noch im Bundestag vertreten ist, mit 31,6% gegen Schirdewan verlor. Ein kraftvolles Signal der Erneuerung ging nicht von diesem Parteitag aus, eher ein ängstliches Weiter-so, daß auf Sicherung von Pfründen orientiert ist, weswegen der weitere Weg der einstmals so hoffnungsvollen Partei nach unten vorgezeichnet scheint.







Ukraine: Regime verbietet größte Oppositionspartei

27.6.2022. Das ukrainische Selensky-Regime hat die größte Oppositionspartei, die „Oppositionsplattform – Für das Leben“, welche einen rußlandfreundlicheren Kurs vertritt, zunächst per Dekret und jetzt per Gesetz verbieten lassen. Bereits im März ließ das Regime u.a. die Kommunistische Partei, die Linke Opposition, die Progressive sozialistische Partei der Ukraine, die Sozialdemokratische Partei der Ukraine und die Union der linken Kräfte
verbieten – und so ein Land verkaufen uns die Bundesregierung und ihrer Propagandamedien als „demokratischen Staat“, welcher „die westlichen Werte“ gegen Rußland verteidige.









Mali tritt aus Militärbündnis aus!

27.6.2022. Die Militärregierung unter Oberst Assimi Goita hat ihre Beteiligung am regionalen Militär- und Sicherheitsbündnis „G5-Sahel“, dem neben Mali noch Niger, Tschad, Mauretanien und Burkina Faso angehören und dessen Auftrag die Terroristenbekämpfung ist, ausgesetzt. Die malische Regierung begründet dieses Vorgehen u.a. damit, daß ihr der ihr turnusmäßig zustehende Führungsanspruch im Bündnis auf französischen Druck vom Rest der Gemeinschaft verweigert wurde – Frankreich übt starken Einfluß auf die G5-Staaten aus und befindet sich in einem politischen Kleinkrieg mit Mali, welches sich der französischen Dominanz seit Goitas Machtübernahme entziehen möchte.








Kolumbien: Erster linker Präsident in der Geschichte des Landes gewählt!

25.6.2022. Mit knappen 50,47% wurde der linke Politiker Gustavo Petro vor seinem Herausforderer, dem extremen Rechtspopulisten und Millionär Rudolfo Hernandez, der 47,27% erhielt, zum neuen Präsidenten von Kolumbien gewählt, womit zum ersten Mal in der Geschichte des Landes ein Linker das höchste Staatsamt inne hat. Mit 17 Jahren schloß sich Petro der linkspopulären Stadtguerilla M-19 („Bewegung des 19. April“) an, welche mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam machte, später wurder er dann zu einem Mitte-links-Politiker, der zum Senator und Bürgermeister der Hauptstadt Bogota gewählt wurde.






Estland: Koalition wegen Ukraine-Krise zerbrochen

25.6.2022. Die Regierungskoalition zwischen der US-freundlichen rechtsliberalen Reformpartei und der gemäßigten, sozialliberalen Zentrumspartei (K) ist in Estland geplatzt, weil die anti-russisch eingestellte Premierministerin Kaja Kallas die Sichtweise der USA und ihrer europäischen Satellitenstaaten auf den Konflikt in der Ukraine vertritt. Die Zentrumspartei, obwohl in den letzten Jahren wesentlich zurückhaltender als in früheren Jahren, genießt Unterstützung durch die russische Minderheit, welche in Estland und den anderen baltischen Staaten geminderte Bürgerrechte haben.





Österreich: FPÖ-Fraktion boykottiert Rede des ukrainischen Parlamentspräsidenten

16.6.2022. Die Fraktion der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) hat die Rede des ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk im österreichischen Nationalrat boykottiert wegen der einseitigen Darstellung der Kriegsereignisse im Donbas. FPÖ-Parteichef Herbert Kickl erklärte, daß "das Parlament keine Bühne für propagandistische Auftritte von Kriegsparteien" sein dürfe.






Görlitz: Unabhängige Wählerinitiative unterstützt AfD-Kandidaten

16.6.2022. Die „Unabhängige Wählerinitiative im Landkreis Görlitz“ hat ihre Unterstützung für den populären AfD-Kandidaten Sebastian Wippel bei den Landratswahlen erklärt, wie Fred Hansen im Auftrag der Wählervereinigung in einer Pressemeldung deutlich machte. Wippel hatte mit 35,5% den zweiten Platz nach dem CDU-Kandidaten Dr. Stephan Meyer (46,3%) erreicht und muß nun in einer Stichwahl gegen diesen antreten.





Rumänien: Liviu Dragnea mit neuer Partei und interessanter Aussage am Start

2.6.2022. Liviu Dragnea, umstrittener Ex-Vorsitzender der mächtigen Sozialdemokratischen Partei (PSD) sowie ehemaliger Parlamentschef hat eine neue Partei gegründet: die Allianz fürs Vaterland (APP), welche sogleich mit der traditionsreichen Bauernpartei (PNTCD) ein Bündnis für die Wahlen 2024 eingehen möchte. Dragnea erklärte, heute entscheide man bei einer Wahl nicht mehr „zwischen links und rechts“, sondern zwischen „Souveränität und Globalisierung“ und strebt ein Europa souveräner Nationen“ an.








Afrikanische Union: Mit dem NATO-Krieg gegen Libyen kam der Terror nach Afrika!

12.6.2022. Der ehemalige tschadische Außenminister und jetzige Vorsitzende der Afrikanischen Union (AU), Moussa Faki, erklärte auf einem außerordentlichen AU-Gipfel im Mai, daß der Terrorismus mit dem Beginn des NATO-Überfalls auf Libyen 2011 auf dem gesamten afrikanischen Kontinent zugenommen hat. „Seitdem hat der Terrorismus weite Teile Afrikas erreicht, von Libyen über Mosambik, Mali, Guinea, Somalia und die Sahelzone, sowie den Tschad und die Demokratische Republik Kongo“, so Faki über das Vordringen von Terrorgruppen, welche bereits vor 2011 als besiegt galten.







Guinea: Junta will 39 Monate regieren, gestürzter Präsident darf ausreisen

9.6.2022. Die seit September 2021 amtierende Militärjunta von Oberst Mamady Doumbouya
plant das Land 39 Monate zu regieren bis es wieder Wahlen geben soll, was auf einhellige Ablehnung der Opposition traf. Inzwischen erlaubte die Militärregierung dem von ihr gestürzten 84-jährigen Ex-Präsidenten Alpha Condé die Ausreise in die Türkei zu Zwecken der „medizinischen Behandlung“ – was wohl eine gute Gelegenheit war, den renitenten Politiker loszuwerden, der seine Anhänger immer wieder zu Protesten aufrief und sich selbst in Gefangenschaft weigerte, seinen Rücktritt zu unterzeichnen.








Libanon: Nabih Berri erneut Parlamentschef

9.6.2022. Der Vorsitzende der schiitischen Amal-Partei (zu dt.= „Hoffnung“), Nabih Berri ist seit 1992 zum siebenten Mal zum Parlamentspräsidenten gewählt worden und hat dieses Amt damit rekordverdächtige 30 Jahre inne. Das politische Urgestein Berri ist eine Schlüsselfigur in der verwinkelten libanesischen Politik und seine Partei ist neben der christlichen Freien Patriotischen Bewegung (FPM) von Staatspräsident Michel Aoun ein wichtiger Verbündeter der Westen gefürchteten religiös-schiitischen Hisbollah-Partei.










Österreich: Robert Marschall will Bundespräsident werden – Kritik an der Wiederkandidatur van der Bellens

28.5.2022. Der EU-Gegener Robert Marschall, Gründer der „EU-Austrittspartei“ und anderer politischer Projekte, plant erneut als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, der in Österreich anders als in Deutschland, direkt vom Volk gewählt wird, anzutreten. Während sich das gesamte politische Establishment hinter dem grünen Amtsinhaber Prof. Alexander van der Bellen versammelt, kritisierte der Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Herbert Kickl, dessen erneute Kandidatur, da dieser „der Kandidat des gescheiterten Systems“ sei, und für eine „Spaltung der Gesellschaft durch eine völlig evidenzbefreite und bösartige Corona-Politik und sei für eine Aufweichung der Neutralität“ Österreichs verantwortlich sei.







Italien: Proteste gegen NATO-Manöver auf Sardinien

28.5.2022. Rund 600 Menschen protestierten auf Sardinien in Sant’Anna Arresi bei Teulada gegen das NATO-Militärmanöver „Navy Open Sea 22“, welches bereits mit mehr als 65 Kriegsschiffen, U-Booten, Flugzeugen, Hubschraubern und 4.000 Soldaten seit dem 3. Mai stattfindet. Es ist davon auszugehen, daß das von den USA geführte Kriegsbündnis hier probt, um im Schwarzen Meer gegen Rußland vorzugehen – auch vor dem Libyen-Überfall der NATO 2011 fand unmittelbar vorher ein Manöver im Mittelmeer statt, bei dem man ein, dem späteren Krieg ähnliches Szenario probte.





Somalia: Ex-Präsident Mohamud wieder zum Staatschef gewählt

28.5.2022. Hassan Sheikh Mohamud, der bereits 2012-17 als Präsident der völlig zerfallenen Staatsruine Somalia amtierte, ist von den 275 Abgeordneten, die von den Clans in Somalia ernannt werden und 54 Senatoren, welche von den Bundesstaaten entsandt werden, zum neuen Präsidenten des Landes gewählt wurden, da der fortschreitende Staatszerfall und der seit 1991 anhaltende Bürgerkrieg normale Wahlen nicht mehr erlaubt. Unter Mohamuds erster Regierungszeit (der nach 1991 die erste somalische Partei, die sozialdemokratisch angehauchte PDP, gründete) gab es erste bescheidene Fortschritte in der Wiederherstellung von Staatlichkeit.






Friedensbewegung lädt fürs Wochenende zu Kongreß „Ohne NATO leben“ ein

19.5.2022. Unter dem Motto »Ohne NATO leben – Ideen zum Frieden« laden prominente Politiker und Aktivisten der Friedensbewegung an diesem Wochenende zu einem online übertragenen Kongreß ein, darunter der Direktor des Europainstituts der Akademie der Wissenschaften in Russland, Alexej Gromyko, ebenso wie der ukrainische Pazifist Jurij Scheljaschenko, der ehemalige Linke-Politiker Oskar Lafontaine und die Linke-Abgeordneten Andrej Hunko und Sevim Dagdelen, der Theologe Eugen Drewermann, die Schriftstellerin Daniela Dahn, der Historiker Peter Brandt sowie weitere mit der Friedensbewegung verbundene Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten aus dem In- und Ausland.
Das übliche Aufjaulen der NATO-Anbeter in Politik in Medien war den Akteuren natürlich sicher, dennoch verdient der Mut, hier gegen den Trend ein klares Zeichen zu setzen, Unterstützung.

21. Mai: Konferenz »Ohne NATO leben – Ideen zum Frieden«

11:00–19.00 Uhr

Anmeldung:
Anmeldung für Präsenz und online erforderlich: kongress@frieden-links.de oder Tel.: 0157 53218513

https://frieden-links.de/






Das Imperium verleibt ein: Regierungen von Schweden und Finnland trotz Widerstandes aus der Bevölkerung für NATO-Beitritt

19.5.2022. Trotz der Ablehnung großer Teile der Bevölkerung (nur 40-50% für NATO-Beitritt) haben die „sozialdemokratischen“ Regierungen in Schweden und Finnland ihre bisher neutralen Staaten in das von den USA beherrschte Kriegsbündnis NATO geführt bzw. offizielle Eintrittsgesuche gestellt. Widerstand gab es nicht nur von breiten den Teilen der Bevölkerung und der Friedensbewegung, sondern in Schweden auch von der Jugendorganisation der regierenden Sozialdemokraten und im Parlament von der Linkspartei
und den Grünen, die offenbar anderes als ihre deutsche Schwesterpartei noch ein paar grüne Ideale verteidigen.





Mali: Militärjunta läßt bekannten linken Oppositionsführer verhaften!

14.5.2022. Nach seiner Kritik an einer gemeinsamen Militäraktion der malischen Armee mit der russischen Söldnertruppe Wagner, bei der das Dorf Moura in der Region Mopti fünf Tage besetzt gehalten wurde und angeblich Zivilisten als „Dschihadisten“ getötet worden sind, ließ die Militärjunta den Vorsitzenden der antiimperialistischen Linkspartei SADI und früheren Präsidentschaftskandidaten, Omar Mariko, verhaften. Der Autor dieser Zeilen lernte Omar Mariko vor ein paar Jahren persönlich in Hannover kennen und wir werden diesen Fall genau unter Beobachtung halten und bereiten ein Schreiben an die malische Botschaft vor.





Bulgarien: Regierung droht bei Waffenlieferungen der Zusammenbruch

14.5.2022. Die Sozialistische Partei Bulgariens (BSP), Nachfolger der einstigen Staatspartei, hat gedroht, die Regierungskoalition zu verlassen, sollte die Regierung sich mehrheitlich dafür einsetzen, Waffen an die Ukraine zum Kampf gegen Rußland zu liefern – was den Verlust der parlamentarischen Mehrheit und den Zusammenbruch der Regierung zum Fall hätte. Inzwischen ist der Druck auf die BSP so groß geworden, daß sie ein Stück weit zurükgerudert ist: falls eine parlamentarische Mehrheit für die Waffenlieferungen sei, würde sie weiter in der Regierung bleiben, hieß es – aktuell sind nur die BSP und die kleine patriotische Oppositionsfraktion „
Wasraschdane“ („Wiedergeburt“) gegen den Rüstungsexport sowie der parteilose Staatspräsident Rumen Radew.





Montenegro: Pro-westliche Putschregierung arbeitet mit Diktatorenpartei zusammen

10.5.2022. Wie weit es mit dem Gesülze von demokratischen Werten in Europa her ist, zeigt sich wieder einmal in Montenegro, wo eine Koalition aus Grünen, Sozialdemokraten und Parteien ethnischer Minderheiten nun mit der Partei von Milo Djukanovic, dem vorletzten Diktator Europas, zusammenarbeitet, um eine parlamentarische Mehrheit zu bekommen. Der neue Premierminister Dritan Abazovic von der grünen Partei URA gehörte der Vorgängerregierung um Premier Zdravko Krivokapić, die gute Beziehungen zum blockfreien Serbien aufbauen wollte, als Vize an und brachte diese bunte Koalition nach wenigen Monaten zum Einsturz, in dem er seine Partei aus der Regierung zurückzog und sich selbst als Premier einer EU- und NATO-freundlichen Regierung ins Spiel brachte, die mit Präsident Djunkanovic, der seit über 30 Jahren an der Macht ist, zusammenarbeitet.






Brisant: Frankreich soll Tschads Präsident genötigt haben, die Verfassung zu ändern, um erneut zu kandidieren

10.5.2022. Wie uns erst jetzt bekannt wurde, hat der vor einem Jahr im Gefecht getötete Präsident des Tschad, Idriss Déby, der das Land von 1990-2021 regierte, in „einem berühmt gewordenen Interview“ erklärt, daß ihn Frankreich vor dem Ende seiner zweiten und letzten Amtszeit im Jahre 2002 dazu angehalten habe, die Verfassung zu ändern, um erneut kandidieren zu können. Das ist dahingehend bemerkenswert, weil der Westen in kollektives Geschrei ausbricht, wenn afrikanische Präsidenten weitere Amtszeiten anstreben als in der Verfassung vorgesehen und im Falle Débys durchaus vorstellbar, denn er galt als engster militärischer Verbündeter Frakreichs in Afrika, der zwar als Präsident erfolglos blieb, aber als fähiger Militärführer und strategisches Genie einen guten Ruf in Paris hatte.






Deutschland: Neue Richtung gegen Waffenlieferungen nach Kiew und für eine neutrale Ukraine

2.5.2022. Die neutralistische Bürgerbewegung Neue Richtung hat in einem Schreiben an alle Fraktionen des Deutschen Bundestages davor gewarnt, Waffen in die Ukraine zu liefern, da dies den Krieg nur weiterhin anheizt und das Leiden der ukrainischen Bevölkerung verlängert.
Die Neue Richtung sieht nur in politischen Verhandlungen, die eine unabhängige, neutrale Ukraine zum Ziel haben, die Möglichkeit, den Krieg zu beenden und nicht ein gewaltsames Gezerre um das Land, welches die beiden Großmäche USA (einschließlich ihrer NATO-Satellitenstaaten) und Rußland ihrem jeweiligen Machtbereich einverleiben möchten.




Nicaragua wirft OAS aus dem Land!

2.5.2022. Die „Organisation Amerikanischer Staaten“ (OAS), ein Bündnis, dem alle amerikanischen Länder (außer Kuba und Venezuela) angehören und das seit seiner Gründung unter Einfluß und Kontrolle des US-Regimes steht, wurde wegen „Einmischung in die inneren Angelegenheiten“ des Landes verwiesen und der Austritt aus dieser korrumpierten Organisation eingeleitet. Die OAS hatte die Wahlen, welche zum Wahlsieg der linken Sandinistischen Befreiungsfront FSLN und von Präsident Daniel Ortega gefürt hatten, nicht anerkannt (wie so oft, wenn linke Regierungen in Amerika eine Wahl gewanen) – auch die größte Oppositionspartei, die liberalkonservative PLC trug den Regierungsbeschluß mit.






Zwergstaat Liechtenstein mischt die UNO auf

2.5.2022. Aufgrund einer Initiative des kleinen Fürstentums Liechtenstein (38.000 Einwohner) und seiner Außenministerin Dominique Hasler (Vaterländische Union, VU) sind die Ständigen Mitglieder (USA, Rußland, Großbritannien, Frankreich, China) des Weltsicherheitsrates jetzt angehalten, beim Einlegen eines Vetos gegen den UN-Beschluß, diesen auch öffentlich zu begründen, was bisher nicht der Fall war. Beim Einlegen eines Vetos muß nun binnen 10 Tagen eine Sitzung der UN-Vollversamlung einberufen werden, auf der sich das „Veto-Land“ erklären muß.





Deutschland: Bürgerbewegung will Gauck die Heizung abstellen

2.5.2022. Nach seiner Rede zur Rußlandpolitik des Westens hat der Königsschwurbler und ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck der deutschen Bevölkerung anempfohlen, „für die Freiheit zu frieren“, da die BRD nun kein russisches Gas mehr kaufen möchte und ein Ersatz nicht in Sicht ist. Die neutralistische Bürgerbewegung Neue Richtung forderte daher öffentlich, als erstes Gaucks Diensträume und seine Residenz von der Energieversorgung abzuklemmen und außerdem die Überprüfung seiner Mündigkeit und Zurechnungsfähigkeit vor weiteren öffentlichen Auftritten.





Lawfare I: Slowakische Regierung bläst zur Jagd auf linke Opposition

26.4.2022. Lawfare nennt man die politisch motivierte Rechtsbeugung, bei der man die Justiz instrumentalisiert, um politische Gegner auszuschalten – eine Praxis, welche seit etlichen Jahren aus Lateinamerika gegen linke Politiker bekannt ist. Nun erwischt es auch in Europa die linke Opposition in der Slowakei, wie die Verhaftung des früheren Innenministers Robert Kalinak und die Bemühungen, zeigen, Ex-Premier Robert Fico anzuklagen, eine „kriminelle Vereinigung“ gegründet zu haben (beide gehören der linkssozialdemokratischen Partei Smer an, welche die Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnt, ein ausgewogenes Verhältnis zu Rußland befürwortet und rein zufällig steigende Umfragwerte verzeichnet).





Lawfare II: Verfolgung von Rafael Correa nimmt zu – Belgien gewährt Asyl

26.4.2022. Im Zuge der politisch motivierten Verfolgung des populären linksnationalen Ex-Präsidenten Ecuadors, Rafael Correa, hat Belgien diesem jetzt einen Asylstatus als politischer Flüchtling gewährt. Auch in Ecuador wird die Justiz durch das rechte Regime des konservativen Großbankiers Guillermo Lasso mißbraucht, um gegen Correa, seine Parteifreunde und die Anhänger seiner als „Bürgerrevolution“ bezeichneten progressiven Regierungszeit (2007-17) vorzugehen und diese auszuschalten.




Tschad: Ex-Präsident Goukouni Queddei von Vermittlungsgesprächen mit Rebellen überraschend entbunden

26.4.2022. Der frühere tschadische Staatspräsident Goukouni Queddei wurde überraschend als Leiter des „technischen Sonderausschusses“ durch die Militärjunta von Präsident Mahamat I. Déby entbunden, was zum Rückzug der Rebellenbewegung Front für den Wechsel und die Eintracht im Tschad (FACT) aus den Gesprächen geführt hat. Goukouni Queddei, der die Vermittlungsgespräche zwischen Junta und Rebellen leitete, war einst 1979-82 selbst als Rebellenführer an die Macht gekommen, die FACT tötete im letzten Jahr Langzeitpräsident Idriss Déby (seit 1990) im Gefecht an der Front, sein Sohn Mahamat übernahm mit dem Militär anschließend die Macht.




Kongo: M23-Rebellen ziehen sich zurück, um Verhandlungen zu ermöglichen

22.4.2022. In der Demokratischen Republik Kongo haben die Rebellen der Bewegung des 23. März (M23) in kurzer Zeit zahlreiche Dörfer im Osten des Landes erobert. Nun erklärte die M23 überraschend einen einseitigen Waffenstillstand und zog sich aus vielen der eroberten Gebiete zurück, um, wie sie behaupten, ihre „Anliegen“ mit Kongos Regierung „in einem offenen und fruchtbaren Dialog ansprechen zu können“.





Slowakei: Ex-Premier fordert Rücktritt der Regierung wegen Waffenlieferungen in die Ukraine – Slowakei jetzt ohne Luftabwehr

22.4.2022. Wer Waffen liefere, wünsche eine Fortsetzung des Krieges, sagte Robert Fico, Vorsitzender der linksliberalen Partei Smer und mehrfacher Premierminister des Landes und kritisierte die Lieferung von vier S-300 Abschußvorrichtungen aus slowakischen Armeebeständen an die ukrainische Armee durch die rechtskonservative Regierung. Das russische Verteidigungsministerium meldete unterdessen bereits die Zerstörung der vier slowakischen S-300 – der einzigen slowakischen Luftabwehrsysteme dieser Größenordnung – weshalb das Land nun ohne Luftverteidigung dasteht und bei der NATO um Ersatz betteln muß – woraufhin Fico wegen dieser verantwortungslosen Politik den Rücktritt der Regierung von Premier Heger forderte.





Ungarn: Soros-Querfront verliert Wahlen gegen Orban

13.4.2022. Die rechtsnationale Partei FIDESZ (Bund Junger Demokraten) von Premierminister Viktor Orban hat mit 53,1% die Parlamentswahl klar gewonnen, während die vereinigte Opposition in einem vollkommen wild zusammengerühertem Querfront-Bündnis von Ex-Kommunisten, Linksliberalen, Konservativen, Grünen und der Nazi-Partei Jobbik (Die Besseren) 35% erhielt (weiterhin gelangten noch die neue rechtsextreme Partei Mi Hazank Mozgalom mit 6,2% und ein Vertreter der deutschen Minderheit ins Parlament).
Viktor Orban konnte sich durch seine kritisch-distanzierte Haltung im Ukraine-Krieg, mit der er versuchte, Ungarn weitgehend aus dem Konflikt herauszuhalten, erfolgreich als Verteidiger des Friedens und Hüter der nationalen Souveränität inszenieren, während einigen Parteien in dem Querfrontbündnis nachgesagt wird, zum umstrittenen US-amerikanischen Finanzinvestor George Soros Kontakte zu unterhalten.




Venezuelas Präsident Maduro: Der dritte Weltkrieg hat begonnen

13.4.2022. Bezugnehmend auf den Konflikt zwischen NATO und Rußland erklärte Venezuelas demokratisch-sozialistischer Präsident Nicolas Maduro: "Der Weltkrieg hat schon begonnen, und seine erste Phase ist eine wirtschaftliche mit Sanktionen und Blockaden" und appellierte an die internationale Gemeinschaft, den Sanktionskrieg nicht zu einem Atomkrieg eskalieren zu lassen. Er fügte hinzu, die Verantwortung für den andauernden Militärkonflikt in der Ukraine hätten diejenigen, welche ihre Vereinbarungen mit Russland nicht erfüllt und stattdessen versucht hätten, das Land "einzukreisen und mit Atomwaffen anzuvisieren".





Österreich: Sozialdemokraten mit klaren Bekenntnis zur Neutralität!

13.4.2022. Die Parteivorsitzende der sozialdemokratischen SPÖ, Pamela Rendi-Wagner, hat überraschend scharf die politischen Gedankenspiele reaktionärer Kreise Österreichs über einen möglichen NATO-Beitritt des Landes, zurückgewiesen. "Unsere Neutralität ist mit der SPÖ nicht verhandelbar", richtete Parteichefin Pamela Rendi-Wagner der konservativen ÖVP aus und erklärte, ein neutraler Staat werde von großen Mächten nicht als Bedrohung wahrgenommen und müsse vor allem nicht Soldaten zur Teilnahme an anderen Kriegen im Sinne einer militärischen Beistandspflicht entsenden.







Pakistan: Premier Khan nun doch mit westlicher Hilfe gestürzt

12.4.2022. Mit nur zwei Stimmen Mehrheit setzte das Parlament nun doch noch die 2018 demokratisch gewählte Regierung von Premierminister Imran Khan und seiner Bewegung für Gerechtigkeit (PTI) ab, der erklärte, die Nachfolgeregierung, welche aus den weithin als korrupt verschrieenen Oppositionsparteien PML-N und PPP gebildet würde, nicht anzuerkennen. Es erhärtet sich der Verdacht, daß hinter dem Parlamentscoup auch die USA das Drehbuch mitgeschrieben haben, denn Khan pochte auf einer unabhängigen Außenpolitik, weigerte sich die Anti-Rußland-Sanktionen mit zu unterstützen und war ein treibender Keil beim Abzug der Amerikaner aus Afghanistan.






Guinea: Gestürzter Präsident versuchte angeblich Gegenputsch zu organisieren

12.4.2022.
Der im September 2021 nach 11 Amtsjahren durch einen Militärputsch gestürzte, linkssozialdemokratische Präsident Guineas, Prof. Alpha Condé, soll angeblich versucht haben, einen Gegegnputsch zu organisieren und dabei die Unterstützung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), wo er sich zur medizinischen Behandlung aufhielt, zu erlangen.
So existiert eine Aufzeichnung, in der Condé seine Anhänger aufruft, sich kampfbereit zu machen und wohl suggeriert, er habe die Unterstützung der VAE, deren Regierung ihn aber nach dem Vorfall auf Druck der guineischen Militärjunta aus dem Lande komplementierte und nach Guinea zurückfliegen ließ.







Pakistan: Mißtrauensvotum abgesagt, Premier Khan beschuldigt Westen der Einflußnahme

8.4.2022. Das von den als korrupt geltenden oppositionellen Traditionsparteien, der konservativen Muslimliga (PML) und der sozialdemokratischen Volkspartei (PPP), angestrengte Mißtrauensvotum gegen den Premierminister Imran Khan wurde von einem Parlamentssprecher überraschend abgesagt, stattdessen wurden Neuwahlen ausgerufen, bis zu denen Khan weiterhin im Amt bleiben soll. Der liberalkonservative Regierungsschef Imran Khan, der als Anti-Establishment-Kandidat die Wahlen 2018 gewann, beschuldigte auf einer Kundgebung seiner
Gerechtigkeitspartei PTI den Westen hinter dem Mißtrauensvotum zu stecken, weil er sich geweigert habe, den russischen Einmarsch in der Ukraine zu verurteilen und sich den Sanktionen anzuschließen und erklärte, daß die Pakistaner niemandens „Sklaven“ seien und daß das Land sowohl mit Rußland, als auch mit Europa, Amerika und China befreundet sei und neutral bleiben werde.









Italien: Arbeiter weigern sich, Waffen für die Ukraine zu verladen

8.4.2022. In Pisa weigern sich die Flughafenangestellten, als „Hilfsgüter“ deklarierte Waffen für die Ukraine zu verladen, wie LabourNet Germany berichtete. In der Hafenstadt Genua hingegen blockiern Arbeiter den Hafen und haben eine Erklärung verfaßt, in der sie sich grundsätzlich gegen Krieg richten und festhalten, daß der Hafen „mehr Waffen im Bauch“ habe, die „all die 20 Konflikte nähren, die bis gestern im Gange sind“ und nun komme noch der Ukraine-Krieg dazu.








Bulgarien: Sozialisten und Patrioten lehnen Waffenlieferungen an Ukraine ab

4.4.2022. Die sozialdemokratische Bulgarische Sozialistische Partei (BSP), welche an der Regierung beteiligt ist, hat ebenso wie die patriotische Oppositionspartei Wasraschdane („Wiedergeburt“) abgelehnt, Waffen in die Ukraine zu liefern oder anderweitige militärische Hilfe zu leisten. Verschiedene rechtsorientierte Parlamentsparteien wie z.B. „Demokratisches Bulgarien“ hingegen plädieren für eine militärische Unterstützung der Ukrainer gegen die russischen Truppen, was aber 80% der Bulgaren bisher ablehnen.







Peru / Italien: Lebenslange Haft für 100-jährigen Ex-Diktator

4.4.2022. Der Oberste Gerichtshof Italiens hat die lebenslange (!) Haftstrafe für den ehemaligen peruanischen Diktator Francisco Morales Bermudez bestätigt, der für Verbrechen im Rahmen des "Plan Condor" verantwortlich gemacht wurde, bei denen u.a. 23 Italiener „verschwunden“ sind. Morales Bermudez, der 1921 geboren wurde und nun über 100 Jahre alt ist, stürzte 1975 den linksnationalen Reformpräsidenten Juan Velasco Alvarado (1968-75) und regierte bis 1980.








Demokratische Republik Kongo: Rebellen sollen angeblich UN-Hubschrauber abgeschossen haben

1.4.2022. Nach Pressemeldungen soll die kongolesische Guerilla-Bewegung M23 einen Aufklärungshubschrauber der Vereinten Nationen abgeschossen haben, wobei alle acht Insassen ums Leben kamen, was aber der Sprecher Guerilla, Willy Ngoma, abstritt. Die M23 verfügt heute nur noch laut der deutschen Tageszeitung TAZ über rund 100 Kämpfer und wurde in ihrer Blütezeit 2012-13 am Ende selbst von UN-Truppen zusammengeschossen, wobei auch Hubschrauber zum Einsatz kamen.







Malta: Labour-Partei gewinnt Parlamentswahl

1.4.2022. Im maltesischen Zweiparteiensystem (wegen des Mehrheitswahlrechts schaffen es kleinere Parteien nicht ins Parlament) hat die sozialdemokratische Labour-Partei (PL) eine deutliche Mehrheit vor der nationalkonservativen Nationalistischen Partei (PN) erhalten und bleibt dadurch weiter an der Macht. Die Labour-Partei vertritt eine Position der militärischen Neutralität Maltas und gilt als verhalten EU-kritisch, die rechte PN hingegen will die Inselrepublik stärker der EU und der NATO unterwerfen.









Kein Aprilscherz: Kriegsverbrecher Biden nennt Putin einen „Schlächter“

1.4.2022. Der US-Präsident Joe Biden wird offensichtlich immer seniler, denn er nannte
kürzlich in einer Rede den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen des russischen Einmarschs in der Ukraine einen „Schlächter“. Dabei hat Biden als Vizepräsident des Obama-Regimes, welches in 8 Jahren ein halbes Dutzend Kriege führte, die ganze Zeit an der Spitze gestanden, als die USA zahlreiche Kriegsverbrechen begangen haben und allein bei der Bombardierung der libyschen Stadt Sirte 15.000 Menschen ermordet haben.









Saarland: „Mehr Demokratie e.V“ fordert Umwandlung der 5%-Hürde in eine 3%-Hürde

1.4.2022. Bei der Landtagswahl im Saarland sind 22,3% der Wählerstimmen dank der 5%-Hürde in die Tonne gewandert, also nicht bei der Besetzung des Parlaments zur Geltung gekommen, hat der Verein „Mehr Demokratie“ ausgerechnet und fordert eine um 2% niedrigere Sperrklausel. Neben den Grünen und der FDP, die beide sehr knapp an der Hürde scheiterten, schafften u.a. auch die Linkspartei (2,6%), die Tierschutzpartei
(2,3%), die Freien Wähler (1,7%), „Die Basis“ (1,4%), die sozial-ökologische Liste „bunt.saar“ (1,4%) und die Spaßpartei „DIE PARTEI“ (1%) den Sprung ins Parlament nicht.








Ukraine: Schwingt sich Selenski dank des Krieges zum Diktator auf?

22.3.2022. Während sein Land durch die russischen Angriffe in Trümmern liegt, zertrümmert nun der im Westen gefeierte ukrainische Machthaber Wolodymir Selenski die demokratischen Reste des ukrainischen Staatswesens. Am Wochende ließ er sage und schreibe 11 oppositionelle Parteien verbieten, darunter die zweitgrößte Parlamentspartei „Oppositionsplattform für das Leben“ und die Partei des Videobloggers Anatolij Scharij und ordnete an, alle Fernsehsender, die Informationsprogramme verbreiten, zu einem einheitlichen Programm unter dem Titel »Ukraine-zusammen-Marathon« gleichzuschalten, um eine „einheitliche Sichtweise“ auf das Kriegsgeschehen in der Berichterstattung zu garantieren.







DIE LINKE: Parteigründer Lafontaine tritt aus

22.3.2022. Oskar Lafontaine, politisches Urgestein der BRD und bereits Ministerpräsident des Saarlandes, Oberbürgermeister von Saarbrücken, Kanzlerkandidat und Parteichef der SPD, sowie Bundesfinanzminister, ist aus der von ihm 2007 maßgeblich mitbegründeten und in den Anfangsjahren geführten Partei DIE LINKE ausgetreten und begründet dies damit, daß die Partei sich von ihren ursprünglichen Zielen einer friedlichen und am Völkerrecht orientierten Außenpolitik sowie als Interessenvertretung der kleinen Leute seit 2015 schrittweise abgewandt hat. Lafontaine und seine Ehefrau, die prominente Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht, kritisierten diese programmatische Wende der Partei seit mehreren Jahren und waren deshalb immer wieder Anfeindungen aus der Partei ausgesetzt – maßgeblich von Politikern, welche die LINKE in das herrschende Parteienkartell integrieren wollen.






Deutschland: NATO-Nazis infiltrieren Friedensdemos

20.3.2022. Bei den zahlreichen und personenstarken Friedensdemonstrationen in Deutschland gegen den russischen Krieg in der Ukraine tauchen immer häufiger NATO-Anbeter, Aufrüstungsbefürworter und transatlantische Haßprediger auf und beschädigen somit das Image der Friedensbewegung. Etliche Funktionäre der NATO-Parteien GRÜNE und SPD konnten so z.B. auf den Tribünen sprechen und für Waffenlieferungen in die Ukraine werben.





Staatanwaltschaft ermittelt wegen Betruges mit Intensivpflegebetten – Letztes Jahr noch „Verschwörungstheorie“

20.3.2022. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen zwei Klinkiken wegen der absichtlichen Reduzierung der Intensivpflegebetten, die von den Kliniken herbeigeführt wurde, um eine mehr als 75%ige Auslastung der gemeldeten Intensivpflegebetten zu erreichen, da es nur ab 75% Födermittel gab. Was der Statistikexperte Marcel Barz bereits vor einem Jahr rechnerisch nachgewiesen hat, galt damals noch als „Verschwörungstheorie“ und „medizinische Falschaussage“ – seine Videos wurden damals von Youtube wieder entfernt.
(Insgesamt haben 25% aller deutschen Krankenhäuser bei diesem Betrug mitgemacht.)





NFÖ: Die NATO hat eine Rote Linie überschritten!

13.3.2022. Das Bündnis Neutrales Freies Österreich (NFÖ) hat die österreichischen Politiker in Bezug auf die Ukraine-Krise zu einer Politik der Ausgewogenheit statt der Emotionalisierung aufgerufen. Das NFÖ verurteilt den völkerrechtswidrigen Einmarsch Rußlands in die Ukraine, weist aber gleichzeitig auf die Verantwortung der NATO-Staaten und des Westens hin, die Jahr um Jahr näher an Moskau herangerückt seien und mit dem Ansinnen der Ukraine, NATO-Atomwaffen im Land zu stationieren (Parlamentsbeschluß 2015), wurde das Faß endgültig zum Überlaufen gebracht.






Schweden: Rund 6.000 Menschen sind bereits „gechipt“

13.3.2022. Da schlagen die Herzen der Überwachungsfetischisten höher: in Schweden sind bereits rund 6.000 Personen mit einem RFID-Chip ausgestattet, der ihnen „die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, den Zugang etwa zum Büro und zum Fitnessstudio, das kontaktlose Zahlen ohne Kreditkarte“ ermöglicht. Der Chip hat die Größe eines Reiskorns und wird unter die Haut implantiert – Kosten 159,- Euro.






Ukraine-Krieg: Pro-russische Demonstrationen in mehreren Staaten

13.3.2022. Ganz so vollkommen isoliert wie uns die NATO-gelenkte Mainstreampresse weis machen will, scheint Rußland nicht zu sein, denn auch in Staaten, welche sich bei der UN-Resolution gegen den russischen Einmarsch in der UNO enthalten haben, finden rußlandfreundliche Demonstrationen mit Billigung der dortigen Regierung statt. So erreichten uns u.a. Fotos von Demonstrationen aus Serbien und der Zentralafrikanischen Republik (ZAR).





Libyen: Rückhalt für neue Regierung wächst

7.3.2022. Langsam, aber stetig wächst die Unterstützung für den neuen Premierminister Fathi Baschagha, den eine Allianz aus Parlament, Armeespitze, Ghaddafi-Anhängern und abtrünnigen Moslembrüdern zum Übergangspremier ernannt hat, während die in Libyen gescheiterte selbsternannte „internationale Gemeinschaft“ immer noch am mafiosen, pro-türkischen Übergangspremier Abdulhamid ad-Dhabeiba krampfhaft festhält, obwohl seine Amtszeit längst abgelaufen ist. Der Vorsitzende des libyschen
Hohen Staatsrats (HCS), Khaled al-Mischri, die den Moslembrüdern nahestehende Demokratische Partei von Muhammad Sawan, der Hohe Rat der Jugend des Murzuk-Gebiets (Fessan), der Oberste Rat der Notabeln und Ältesten von Zintan (westliches Libyen), führende Vertreter der Tuareg-Nomaden und viele mehr begrüßten die Ernennung Baschaghas und auch der Bildungsminister der Dhabeiba-Regierung, Dr. Imran al-Gayib, trat zurück und schloß sich der neuen Regierung an.








Österreich: BZÖ äußert Verständnis für russischen Einmarsch

7.3.2022. Das einst von Jörg Haider gegründete und in Kärnten von einer Regierungspartei mit absoluter Mehrheit heute zur Kleinpartei geschrumpfte Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) hat Verständnis für das Vorgehen Rußlands in der Ukraine geäußert und die „scheinheiligen Reaktionen der USA und der EU – im Zusammenspiel mit kriegstreibenden Medien“ sowie die Sanktionen gegenüber Rußland und Weißrußland verurteilt. BZÖ-Chef Helmut Nikel erklärte, daß die „ständigen Provokationen durch die USA und die NATO“ auf Dauer nicht ohne Reaktion bleiben konnten und das Putin der militärischen Einkreisungspolitik des Westens mit der Intervention nun einen Riegel vorschieben wolle.







Steinmeier erneut als BRD-Staatsoberhaupt gewählt!

1.3.2022. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist von der Bundeswahlversammlung mit 1.045 von 1.425 gültigen Stimmen eindeutig zum neuen alten Staatsoberhaupt der BRD gewählt wurden. Der von der AfD aufgestellte Wirtschaftsprofessor und Buchautor Max Otte erreichte mit 140 Stimmen den zweiten Platz, gefolgt von dem „Armenarzt“ und Sozialmediziner Prof. Gerhard Trabert mit 96 Stimmen, welcher von der Linkspartei nominiert wurde, während die Kandidatin der
Freien Wähler (FW), Stefanie Gebauer, 58 Stimmen erhielt.









Venezuela erklärt seine Unterstützung für Rußland

1.3.2022. Das demokratisch-sozialistische Venezuela hat seine Unterstützung für Rußlands Militäraktion in der aktuellen Ukraine-Krise bekundet, denn das Land hat offenbar nicht vergessen, daß Rußland zu ihm hielt, als noch vor nicht allzu langer Zeit der Westen (und allen voran die USA) unter hanebüchenen Vorwänden Sanktionen gegen Venezuela verhängten und Washington sogar mit einer Invasion drohte. Man werde sich nicht durch die "tausendfach wiederholten Lügen" des Westens verführen lassen, so der venezuelanische Präsident Nicolas Maduro, der die die "globale Manipulationskampagne" der transnationalen Mainstreampresse kritisierte.








Deutschland: Basis-Partei hat mehr Mitglieder als AfD!

1.3.2022. Mit 34.011 Mitgliedern hat die
Basisdemokratische Partei Deutschlands – die Basis – inzwischen mehr Mitglieder als die im Bundestag sitzenden AfD mit 32.000 Leuten.
Die Basis wurde in der Corona-Krise gegründet und neben basisdemokratischer Politik besteht eines ihrer Hauptanliegen in der Bekämpfung der fragwürdigen Corona-Politik der Bundesregierung.






Eine neutrale Ukraine wäre die Lösung!

1.3.2022. Die bundesweit aktive Bürgerbewegung Neue Richtung sieht in einer neutralen Ukraine ohne ausländische Truppen die Lösung des aktuellen Konfliktes mit Rußland.
Sie verurteilt den russischen Einmarsch als Bruch des Völkerrechts ebenso wie die offizielle Anerkennung der sogenannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk durch Moskau, lehnt aber ein militärisches Eingreifen des Westens ab und setzt weiter auf Verhandlungen.







Honduras: Linksliberale Präsidentin erläßt Amnestie für Demokratie-Aktivisten

14.2.2022. Die neugewählte Präsidentin Xiomara Castro von der linksliberalen Partei LIBRE (Freiheit und Neugründung) hat ein Amnestiegesetz erlassen, daß jenen die Freiheit schenkt, die gegen den rechten US-unterstützten Militärputsch 2009 in Honduras protestiert und dann dafür verurteilt wurden. Castro hat noch mehr vor, darunter die Armutsbekämpfung unter anderem durch das Anheben des Mindestlohnes und der Kampf gegen Korruption, die in Honduras weit verbreitet ist, sowie die Abschaffung der Gesetze des Sicherheitsrates, der Geheimhaltungsverordnung und des Abhörgesetzes und auch des ZEDES-Gesetzes der Freihandelszonen, das honduranisches Gebiet an ausländische Investoren abtritt und die Enteignung der in diesen Zonen lebenden Bevölkerung zur Folge hat.







Libyen: Parlament setzt Übergangspremier Dhabeiba ab und ernennt ehemaligen Gegner zum Regierungschef

14.2.2022. Das in Ostlibyen residierende Parlament hat den von der „westlichen Wertegemeinschaft“ und der Türkei unterstützten und als korrupt geltenden Übergangspremier Abdulhamid ad-Dhabeiba, der seine Amtszeit selbstherrlich verlängert hatte, abberufen und den früheren Innenminister Fati Bashagha zu seinem Nachfolger gewählt. Das ist dahingehend bemerkenswert, weil Bashaga als Innenminister zu den Gegnern der Parlamentarier, des in Ostlibyen mächtigen Armeechefs General Khalifa al-Haftar und von Saif al-Islam Ghaddafi (Sohn des früheren Staatsoberhauptes), der zahlreiche Stämme hinter sich bringen konnte, galt.







Rumänien: Liberale Parteien wollen wieder zusammengehen

14.2.2022. Die mitregierende nationalliberale Traditionspartei PNL und die kleine Allianz der Liberalen und Demokraten (ALDE), welche bei den letzten Parlamentswahlen den Sprung über die 5%-Hürde nicht mehr geschafft hatte, verhandeln wieder über einer Fusion. Die ALDE, welche 2015 vom ehemaligen PNL-Premierminister Calin Popescu-Tariceanu von der PNL abgespalten wurde, war lange Zeit Teil einer Koalition mit der sozialdemokratischen PSD.







Deutschland: Bürgerbewegung ruft zum Dialog zwischen Staat und Corona-Kritikern auf

14.2.2022. Die neutralistische Bürgerbewegung Neue Richtung hat einen Aufruf veröffentlicht und sowohl die Vertreter des Staates (Politiker, Verwaltungen etc.) als auch die Kritiker der Corona-Maßnahmen aufgerufen, einen Dialog auf Augenhöhe über die kritische Situation in unserem Land zu führen, da die Kluft zwischen Gesellschaft und Staat immer größer wird, was zu einer nachhaltigen Schädigung der Demokratie führen könnte. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger, welchen die Widersprüche und Unwahrheiten in der Corona-Krise auffallen, wenden sich nicht nur von diesem Staat generell, sondern auch von der Demokratie ab, weil sie in ihr kein ehrliches und faires Modell mehr sehen – dem muß dringend entgegengewirkt werden!





Weitere Putsche erschüttern Westafrika

8.2.2022. Nach den Putschen in Guinea und Mali hat es nun auch in Burkina Faso einen erfolgreichen Putsch und einen gescheiterten im portugisisch-sprachigen Kleinstaat Guinea-Bissau (1,8 Mio. Einwohner) gegeben. Während in Guinea-Bissau angeblich die Drogenmafia hinter dem Umsturzversuch stecken soll und den seit 2020 amtierenden Präsidenten Umaro Sissoco Embalo wegen seinen kompromißlosen Kampfes gegen den Drogenschmuggel absetzen wollte, waren in Burkina Faso die Motive der erfolgreichen Putschisten um Oberstleutnant Paul-Henri Damiba offenbar ehrenwerter: sie kritisieren die erfolglose Terrorismusbekämpfung nach westlicher Gewaltstrategie und Damiba hatte bereits im letzten Jahr ein viel beachtetes Buch zu dem Thema veröffentlicht.









US-Militärabkommen mit der Slowakei: Regierung und Präsidentin knicken ein

8.2.2022. Die von einer Koalition rechter, liberaler und populistischer Parteien gestellte Regierung von Premierminister Eduard Heger sowie die linksliberale Staatspräsidentin Zuzana Caputova haben einem viel kritisierten Militärabkommen mit den USA zugestimmt, wonach das US-Regime in den kommenden zehn Jahren die Militärflughäfen in Sliac und Kuchyna »kostenfrei nutzen« kann und auch weitere „Standorte“ für US-Truppen möglich sein werden. Nicht nur die linke und patriotische Opposition liefen gegen das Abkommen Sturm (die sozialdemokratische Partei Smer von Ex-Premier Robert Fico kündigte ein Referendum über den Vertrag an) – selbst der Generalstaatsanwalt legte ein Pamphlet mit 37 Punkten vor, in welchen er auflistet, warum das Abkommen die Souveränität des Landes aushöhlt.






Mali wirft französische Truppen raus

8.2.2022. Die neue malische Militärjunta setzt künftig nicht mehr auf Frankreich bei der Bekämpfung des islamischen Terrorismus, sondern will sich verstärkt auf die eigenen Kräfte, sowie angeblich auf russische Unterstützung verlassen. Nachdem sich Frankreich zuvor wegen Kritik der Militärjunta unter Assimi Goita in neokolonial herablassender Manier geäußert hatte, folgte nun die Quittung: die Junta kündigt die Militärabkommen in Bezug auf die Mission „Barkhane“, da Frankreich auch die Sanktionen der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS gegen Mali unterstützt.







Studie in Australien: Corona-Geimpfte haben 13x höheres Hospitalisierungsrisiko

8.2.2022. Statistiken, welche am 12. Januar diesen Jahres im Bundesstaat New South Wales veröffentlicht wurden, zeigen, daß Personen, die doppelt gegen das Corona-Virus geimpft wurden, 6-mal häufiger als ungeimpfte Menschen ins Krankenhaus eingeliefert werden und 13-mal häufiger auf die Intensivstation gebracht werden mußten. Damit dürfte nun endgültig wiederlegt sein, daß die Boten-RNA-Impfstoffe einen effektiven Schutz gegen das Corona-Virus bewirken.

Zur Quelle: « NSW Health COVID-19 Critical Intelligence Unit : COVID-19 Monitor, 13 January 2022 », Agency for clinical innovation, January 12, 2021.